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	<title>Kommentare zu: Behindert gemacht! (durch Mobbing)</title>
	<link>http://sonderschule.net/2008/05/22/behindert-gemacht/</link>
	<description>.......................................................................weiter denken!</description>
	<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 07:13:54 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>Von: admin</title>
		<link>http://sonderschule.net/2008/05/22/behindert-gemacht/#comment-17</link>
		<author>admin</author>
		<pubDate>Mon, 12 Jan 2009 19:20:17 +0000</pubDate>
		<guid>http://sonderschule.net/2008/05/22/behindert-gemacht/#comment-17</guid>
		<description>Hallo Herr Rohl,
ich habe mir erlaubt, Ihren Leserbrief, für den ich mich auch bedanken möchte, hier in den blog zu stellen. Ein konstruktiver Austausch zwischen Regelschule und Sonderschule halte ich für sehr sinnvoll. Aber kommen wir mal zu den Argumenten auf die Sie eingehen. (Ich habe natürlich nur die Kurzfassung Ihres Briefes gesehen)
Zuerst möchte ich Ihnen gratulieren, dass Sie die genannten Strukturen auch an Ihrer Schule haben: Aufsicht, Ruheraum usw. Überhaupt habe ich den Eindruck, dass sich hier jemand angesprochen fühlte, den ich eigentlich nicht meinte. An Ihrer Schule kommt solch ein Fall von Mobbing vielleicht nicht vor. Ich kenn aber andere Schulen- auch Hauptschule zur Genüge. Leider sind Sie auf die weiteren Argumente kaum eingegangen. Von engagierten Kollegen habe ich nichts geschrieben. Und von problematischen Schülern allgemein auch nicht- und deren Zunahme. Sie können gewiss sein, dass ich mit 10 Schülern keinen besonderen Grund habe, mich zu freuen. Es kommt ja immer auf die bestimmte Zusammensetzung an. Die Zahl alleine besagt nichts. Wir haben zwischen 7 und 15 Schülern in den Klassen. Jeder Einzelne ein schwieriger Fall, mit ganz unterschiedlichen Lern- und Verhaltensstörungen, die die angenehme Gruppengröße ganz schnell wieder vergessen lassen. Mein Thema war Mobbing- und das gibt es natürlich an allen Schulen und Schularten.  (Nur haben wir bei uns kaum die Möglichkeit, uns von Schülern zu trennen) 
Ich möchte auch bestimmt keine Werbung machen für die Förderschule, ich glaube, das wird in diesem Blog hier deutlich. Vielmehr möchte ich mich für eine Pädagogik einsetzen, die schwächere und stillere Schüler beschützen kann. 
Ich gebe zu, dass ich mich dabei vielleicht einseitig auf die Hauptschule beziehe. Leider kenne ich keine Realschüler, die das gleiche Schicksal an ihrer Schule erlebt haben- was es natürlich auch gibt. Bitte sehen Sie auch noch einen wichtigen Punkt: ein Kind, das zu uns kommt, erhällt automatisch das Ettikett "behindert". Wenn Ihr eigenes Kind (durchschnittlich intelligent) zu uns müsste, weil es in der hauptschule nicht mehr klar kommt- dann würden Sie vielleicht anders darüber denken. Wir brauchen - und das ist das erklärte Ziel der GEW- ein Schule für alle, die keinen mehr vor die Türe setzt.

Viele Grüße</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Rohl,<br />
ich habe mir erlaubt, Ihren Leserbrief, für den ich mich auch bedanken möchte, hier in den blog zu stellen. Ein konstruktiver Austausch zwischen Regelschule und Sonderschule halte ich für sehr sinnvoll. Aber kommen wir mal zu den Argumenten auf die Sie eingehen. (Ich habe natürlich nur die Kurzfassung Ihres Briefes gesehen)<br />
Zuerst möchte ich Ihnen gratulieren, dass Sie die genannten Strukturen auch an Ihrer Schule haben: Aufsicht, Ruheraum usw. Überhaupt habe ich den Eindruck, dass sich hier jemand angesprochen fühlte, den ich eigentlich nicht meinte. An Ihrer Schule kommt solch ein Fall von Mobbing vielleicht nicht vor. Ich kenn aber andere Schulen- auch Hauptschule zur Genüge. Leider sind Sie auf die weiteren Argumente kaum eingegangen. Von engagierten Kollegen habe ich nichts geschrieben. Und von problematischen Schülern allgemein auch nicht- und deren Zunahme. Sie können gewiss sein, dass ich mit 10 Schülern keinen besonderen Grund habe, mich zu freuen. Es kommt ja immer auf die bestimmte Zusammensetzung an. Die Zahl alleine besagt nichts. Wir haben zwischen 7 und 15 Schülern in den Klassen. Jeder Einzelne ein schwieriger Fall, mit ganz unterschiedlichen Lern- und Verhaltensstörungen, die die angenehme Gruppengröße ganz schnell wieder vergessen lassen. Mein Thema war Mobbing- und das gibt es natürlich an allen Schulen und Schularten.  (Nur haben wir bei uns kaum die Möglichkeit, uns von Schülern zu trennen)<br />
Ich möchte auch bestimmt keine Werbung machen für die Förderschule, ich glaube, das wird in diesem Blog hier deutlich. Vielmehr möchte ich mich für eine Pädagogik einsetzen, die schwächere und stillere Schüler beschützen kann.<br />
Ich gebe zu, dass ich mich dabei vielleicht einseitig auf die Hauptschule beziehe. Leider kenne ich keine Realschüler, die das gleiche Schicksal an ihrer Schule erlebt haben- was es natürlich auch gibt. Bitte sehen Sie auch noch einen wichtigen Punkt: ein Kind, das zu uns kommt, erhällt automatisch das Ettikett &#8220;behindert&#8221;. Wenn Ihr eigenes Kind (durchschnittlich intelligent) zu uns müsste, weil es in der hauptschule nicht mehr klar kommt- dann würden Sie vielleicht anders darüber denken. Wir brauchen - und das ist das erklärte Ziel der GEW- ein Schule für alle, die keinen mehr vor die Türe setzt.</p>
<p>Viele Grüße</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: admin</title>
		<link>http://sonderschule.net/2008/05/22/behindert-gemacht/#comment-16</link>
		<author>admin</author>
		<pubDate>Mon, 12 Jan 2009 18:55:01 +0000</pubDate>
		<guid>http://sonderschule.net/2008/05/22/behindert-gemacht/#comment-16</guid>
		<description>Leserbrief von Roland Rohl: Karlsruher Kind 1/2009

Bisher dachte ich, dass beim "Karlsruher Kind" ein gewisses Niveau gepflegt wird - seit dem Leserbrief von Herrn Giesecke zweifle ich allerdings daran. (....)Vom Alltag an der Hauptschule hat Herr Giesecke keine Ahnung: An der Schule, an der ich seit 1980 unterrichte, gibt es auch Ruhezimmer, auch vier aufsichtsführende Lehrer, bei denen sich die Kinder aussprechen können, gelungene Kommunikation zwischen Eltern und Lehrern, Kinder, die um 6 Uhr aufstehen, etc. Ich denke, an jeder Schulart gibt es mehr engagierte als weniger engagierte Kollegen ebenso wie mehr oder weniger problematische Schüler, wobei m. E. die Anzahl der unerzogenen Kinder stetig zunimmt. Herr Giesecke soll sich freuen, dass ihm nur zehn Schüler anvertraut sind, in anderen Schulen sind es zwischen 25 und 39, was seine pädagogischen Möglichkeiten logischerweise begünstigt. (...) Ein Pamphlet wie "Behindert gemacht", von dem ich eigentlich immer noch nicht weiß, wozu es geschrieben wurde (Werbung für Gieseckes Förderschule? Heben des eigenen Ego? Verarbeiten schlechter eigener Erfahrungen? (....), hilft - glaube ich - keinem. (......)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Leserbrief von Roland Rohl: Karlsruher Kind 1/2009</p>
<p>Bisher dachte ich, dass beim &#8220;Karlsruher Kind&#8221; ein gewisses Niveau gepflegt wird - seit dem Leserbrief von Herrn Giesecke zweifle ich allerdings daran. (&#8230;.)Vom Alltag an der Hauptschule hat Herr Giesecke keine Ahnung: An der Schule, an der ich seit 1980 unterrichte, gibt es auch Ruhezimmer, auch vier aufsichtsführende Lehrer, bei denen sich die Kinder aussprechen können, gelungene Kommunikation zwischen Eltern und Lehrern, Kinder, die um 6 Uhr aufstehen, etc. Ich denke, an jeder Schulart gibt es mehr engagierte als weniger engagierte Kollegen ebenso wie mehr oder weniger problematische Schüler, wobei m. E. die Anzahl der unerzogenen Kinder stetig zunimmt. Herr Giesecke soll sich freuen, dass ihm nur zehn Schüler anvertraut sind, in anderen Schulen sind es zwischen 25 und 39, was seine pädagogischen Möglichkeiten logischerweise begünstigt. (&#8230;) Ein Pamphlet wie &#8220;Behindert gemacht&#8221;, von dem ich eigentlich immer noch nicht weiß, wozu es geschrieben wurde (Werbung für Gieseckes Förderschule? Heben des eigenen Ego? Verarbeiten schlechter eigener Erfahrungen? (&#8230;.), hilft - glaube ich - keinem. (&#8230;&#8230;)</p>
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